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FAQs
Wie hoch sind die Selbstkosten nach IVF/ICSI? Polkörperchen Diagnostik in IVF? Wie ist der Behandlungsablauf im Institut Dr. Steiner? Was unterscheidet Dr.Steiner von anderen IVF-Ärzten in Österreich? Wiederholter Abort: Immuntherapie? Nabelschnurblut-Konservierung : ja oder nein? Stimmt es,daß Duftstoffe insbesondere bei Kinderwunsch gefährlich sind?
Wie hoch sind die Selbstkosten nach IVF/ICSI? 18.3.2010 Die 30% Selbstkosten belaufen sich nach dem Embryotransfer
und normaler IVF auf € 540.- und nach ICSI 637,
Selten kommen Kosten für Hormonuntersuchungen dazu.

Polkörperchen Diagnostik in IVF? 16.3.2010 Leider wird in einigen wenigen IVF Instituten z.B. nach
2 mißlungenen IVF- Versuchen die Polkörperchen Diagnostik
angeboten. Sie ist sehr teuer und anstatt die Schwangerschaften
zu erhöhen gehen wertvolle Eizellen dabei verloren.
T.Haaf, Univ. Mainz in Fertility and Sterility 2009
Die Schwangerschaftsraten und Lebendgeburten waren bei Frauen nach ICSI mit Polkörperchen-Diagnose (PKD) signifikant geringer als bei Frauen ohne PKD.
Die negativen Effekte der PKD waren in allen analysierten Untergruppen evident, wie bei Frauen in verschiedenen Altersgruppen, mit einem ICSI-Zyklus, mit Transfer von Embryonen höchster Qualität und ICSI wegen schlechtem Samenbefund.
Auch die “Wiener Zeitung” hat, wie einige andere Medien, vor kurzem über eine angeblich neue Gen-Chip-Technologie berichtet, die von den Universitätsprofessoren Wilfried Feichtinger und Markus Hengstschläger entwickelt worden sei. Leider enthielten alle diese Berichte inkorrekte Darstellungen, wie die Österreichische Gesellschaft für Humangenetik (ÖGH) mitteilt.
Es wird in dem Artikel darauf hingewiesen, dass die vergleichenden Genomischen Hybridisierung (CGH) bereits seit Jahren eingesetzt wird und die Analyse aller Chromosomen in einem Polkörper erlaubt. Univ.-Doz. Hans-Christoph Duba und Univ.-Prof. Michael Speicher für den Vorstand der ÖGH:
Feichtinger und Hengstschläger haben, wie die ÖGH weiters feststellt, keine neue Methode entwickelt, sondern setzen ein kommerziell erhältliches Verfahren ein, das auch von jedem Labor eingesetzt werden kann. Dieses Verfahren hat nun zwar das Potenzial, sogenannte Chromosomenverluste zu identifizieren,nicht aber Chromosomengewinne>. Auch Chromosomenstörungen, die nur einen Teil eines Chromosoms betreffen, können damit nicht identifiziert werden. Das heißt, dass Eizellen mit Chromosomenfehlverteilungen damit übersehen werden können.
An der Humangenetischen Untersuchungs- und Beratungsstelle der Landesfrauen- und Kinderklinik Linz werden seit dem Jahr 2003 Polkörper auf Fehlverteilungen der genannten Chromosomen mittels Fish-Technik untersucht. Eine dort durchgeführte Stichprobenanalyse von 371 ausgewerteten Polkörpern hat ergeben, dass mit der Chiptechnologie nur an die 30 Prozent der Aneusomien erkannt werden können, also 70 Prozent der Chromosomenfehlverteilungen in der Eizelle unerkannt bleiben.
Damit ist auch die Aussage falsch, dass das von Feichtinger und Hengstschläger eingesetzte Verfahren in der Lage sei, alle Chromosomenstörungen zu identifizieren.
Grundsätzlich wäre es zu begrüßen, wenn die Technik wirklich das könnte, was von ihr behauptet wurde, wenngleich sie auch dann immer noch nicht derart heilsbringend sein würde, wie sie gelegentlich dargestellt wurde. Aber für den aktuellen Stand der Technik ist es wichtig, dass sie objektiv und realistisch beurteilt wird. Erfreulich klare Worte von den österreichischen Genetikern. Und offenbar mehr Schaum als Hengst.
Weitere Literaturquellen: http://www.wunschkinder.net/aktuell/wissenschaft/expertenstreit-zur-polkoerperdiagnostik-in-oesterreich-337/
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3937&Alias=wzo&cob=338604¤tpage=0)
http://www.wunschkinder.net/aktuell/wissenschaft/pid/polkoerperdiagnostik-was-bringt-sie-wirklich-3391/
Mail von Univ.Klinik Lübeck:
Sehr geehrter, lieber Herr Kollege,
Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Artikel im deutschen Ärzteblatt zur PKD.
Der Artikel bezieht sich auf monogene Erkrankungen und nicht auf das Aneuploidiescreening.
PKD mittels FISH führen wir seit geraumer Zeit praktisch nicht mehr durch. Mit CGH haben wir angefangen, aber ich halte auch dieses Verfahren für nicht vielversprechend.
Sehr interessant in diesem Zshg ist die Arbeit von Thomas Haaf et al aus Fertil Steril, die ich Ihnen ans Herz legen möchte.
Mit besten Grüßen,
Georg Griesinger
Priv.-Doz. Dr. med. Georg Griesinger, M.Sc.
Oberarzt
UNIVERSITÄTSKLINIKUM Schleswig-Holstein – Campus Lübeck
3rd Asia Pacific Congress on
Controversies in Obstetrics, Gynecology & Infertility (COGI)
Shangri-La's Kerry Centre Hotel, Beijing, China, November 12-15, 2009
Infertility & ART
10:30-11:30
Debate
The end of the Preimplantation Genetic Screening (PGS) Era?
Pros: PGS is associated with lower success rate and should not be offered as a screening tool!
N. Gleicher, USA
November 2009
What next for preimplantation genetic screening? High mitotic chromosome instability rate provides the biological basis for the low success rate
HOHE CHROMOSOMALE INSTABILITÄT IST DIE URSACHE GERINGER ERFOLGSRATE IN DER PRÄIMPLANTATIONSDIAGNOSTIK:
Evelyne Vanneste1,2, , Thierry Voet1, , Cindy Melotte1, Sophie Debrock2, Karen Sermon3, Catherine Staessen3, Inge Liebaers3, Jean-Pierre Fryns1, Thomas D'Hooghe2 and Joris R. Vermeesch1,4
1 Center for Human Genetics, University Hospital Gasthuisberg, Catholic University of Leuven, Leuven, Belgium 2 Leuven University Fertility Center, University Hospital
….In conclusion, the prevalent chromosome instability in all early human cleavage stage embryos (post-IVF/ICSI) provides a biological basis for the failure of cleavage stage PGS in improving the live birth rate per embryo transferred. Although, in general, the field assumes that genome-wide cleavage stage aneuploidy screening is the way ahead, our new data demonstrate that other strategies will be required. Understanding the mechanisms underlying this chromosome instability in embryos, which is reminiscent of the chromosome instability observed during tumorigenesis, will be a first step toward this aim.
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Wie ist der Behandlungsablauf im Institut Dr. Steiner? 18.10.2009 Im Vordergrund steht unsere Bemühung, schon beim Ersttermin in unserem Institut ( Dauer etwa 1 Stunde, Kosten E 180) möglichst alle noch ausständigen Voruntersuchungen inklusive Blutabnahmen und bakterioloschische Abstriche durchzuführen.
Dazu gehört auch im Falle einer ICSI-Notwendigkeit die Bluteinsendung von beiden Partnern an das Humangen. Institut zur Chromosomenbestimmung. Genau so wichtig ist eine exakte 3-D-Ultraschalldarstellung der Gebärmutterschleimhaut zum Ausschluß von z.B. Polypen oder Mißbildungen sowie die völlig schmerzfreie Sondierung des Gebärmutterhals-Kanales. Schon jetzt notiert man sich die Art und Form des passenden Embryo-Transfer-Katheters.
Falls Sie schon IVF-Versuche in anderen Zentren hinter sich haben,bieten wir Ihnen auch im Sinne von Aufarbeitung seelischer "Altlasten" ein psychotherapeutisches Gespräch bei Fr. Petra Szammer an (es steht Ihnen selbstverständlich frei, dieses Angebot anzunehmen). Ein weiterer IVF-Versuch bei uns soll also für Sie somit ein völliger Neubeginn sein!
Die Vorbereitungszeit für diesen Versuch beträgt etwa 8-12 Wochen. Besonders im Falle einer medikamentösen Schilddrüsenunterstützung sollte sie so lange dauern. In diese Vorbereitungszeit fällt auch das "Therapiegespräch" mit Dr. Steiner.Zu diesem Zeitpunk können bereits die eingelangten Untersuchungsergebnisse berücksichtigt und die notwendigen Medikamente ausführlich besprochen werden.
In der Woche vor dem IVF-Eingriff laden wir Sie und die übrigen Paare zu einem Inf-Gruppenabend ein. Neben einer Laborführung wird mit Ihnen noch einmal der Behandlungsablauf besprochen. Meist kommt es unter den Paaren an diesem Abend zu einem regen,entspannenden Erfahrungsaustausch.
Am Freitag vor dem IVF-Eingrif erfolgt das Messen von Größe ind Zahl der Eibläschen. Meist kann an diesem Tag Dr.Steiner bereits den Tag der Eibläschen-Punktion festsetzen und bestimmen, wann Sie sich die Hormonspritze zur Eizellreifung verabreichen sollen. Am Tag der Eizellentnahme brauchen Sie nicht nüchtern sein.
Unmittelbar zuvor werden Ihnen Medikamente verabreicht, sodaß Sie die Punktion in einem schlafähnlichen Zustand fast schmerzfrei erleben werden.

Was unterscheidet Dr.Steiner von anderen IVF-Ärzten in Österreich? 18.10.2009 Wenn Sie im Google das Suchwort "Allahbadia,IVF" eingeben,
finden Sie wissenschaftliche Arbeiten eines der renommiertesten
Reproduktionsmediziner unserer Tage.
Allahbadia lud mich dazu ein, in seinem nächsten Buch " Mild IVF"
ein eigenes Kapitel über die Eizellpunktion zu schreiben.
Er schreibt:
Dear Dr Steiner,
Greetings from Mumbai! We are publishing a textbook titled ' Milder, Mildest or back to Nature – Text of Minimal Stimulation IVF ' (Edited by Alejandro Chavez Badiola & Gautam Nand Allahbadia) and in view of your team's expertise on the subject would like to invite your team to contribute a chapter on " Follicular aspiration and flushing". The intention is to produce an advanced clinical reference on the subject.
The book will focus on the clinically relevant aspects of Minimal Stimulation IVF built on acquired knowledge but not losing itself in too many speculative considerations and leaving room for some 'intelligent ignorance' and contention. The target audience is all gynecologists, reproductive physicians and support personnel working in IVF/ICSI units. Since the book highlights step-by-step protocols and treatment algorithms, it will also be useful to students and postgraduates in the field. Please remember that we are aiming for a worldwide audience.
The work is intended to be a concise and clinically relevant resource, designed for practical reference. The objective is for the narrative text to be well supported by tables, diagrams and other graphics that help to convey key facts in a manner that can be easily assimilated and recalled. Thus, we encourage you to consider the inclusion of any such features as you prepare your own chapter.
Looking forward to an affirmative reply.
Kind regards,
Gautam Allahbadia MD
Alex Badiola MD

Wiederholter Abort: Immuntherapie? 16.9.2009 Ich führte schon vor 20 Jahren gemeinsam mit Fr. Prof. Truschnig-Wilders, I.Med.Klinik Graz die sog. aktive Immuntherapie bei Patientinnen mit mehr als 3 Aborten durch. "Baby take home rate" 80%.
Die Therapie ist aufwändig und gehört in die Hände eines erfahrenen Teams. Aktiv bedeutet, man immunisiert mit Lymphocyten
entweder des Partners oder einer Drittperson.
Der genaue Mechanismus dieser Therapie ist wissenschaftlich nachwievor ungeklärt.

Nabelschnurblut-Konservierung : ja oder nein? 17.5.2009 Laut kanadischen wissenschaftlicher Richtlinien gibt es derzeit keine Indikation, zum Selbstgebrauch Nabelschnurblut einzufrieren.
Link
Collection and long-term storage of umbilical cord blood for autologous donation is not recommended because of the limited indications and lack of scientific evidence to support the practice

Stimmt es,daß Duftstoffe insbesondere bei Kinderwunsch gefährlich sind? 25.2.2009 Dieser wissenschaftliche Bericht von Green Peace bestätigt meine These, mit Parfums und Deos zumindest vor und während der Kinderwunschtherapie möglichst restriktiv umzugehen.
http://marktcheck.greenpeace.at/uploads/media/Parfum_Report_2005.pdf

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