Ihr Kinderwunsch ist unser größtes Anliegen.

Mehrere tausend Kinderwunschpaare aus der ganzen Welt haben uns bereits ihr Vertrauen geschenkt und sind nun glückliche Eltern.

Mein Name ist Dr. Hans-Peter Steiner und seit mehr als 30 Jahren helfe ich als Reproduktions-mediziner Paaren bei der Erfüllung ihres Kinderwunsches. Mit fachlichem Wissen und menschlichem Einfühlungsvermögen unterstützen wir Sie auf dem Weg zu Ihrem Wunschkind. Unsere hohe Erfolgsquote zeigt, dass unser Ansatz auf der körperlichen, seelischen und mentalen Ebene Ihnen die größtmöglichen Chancen bietet, schwanger zu werden. Bei uns sind Sie in besten Händen!

Gründe für den bislang unerfüllten Kinderwunsch

Manchmal sind es kleine Hürden wie z.B. eine Schilddrüsenfunktionsstörung oder eine verminderte Spermienqualität bzw. ein fehlender Samenbefund des Partners, die der Erfüllung des Kinderwunsches im Wege stehen. Welcher dieser Gründe dafür verantwortlich ist, versuchen wir bereits in einem ausführlichen Erstgespräch herauszufinden.

Sollten nach etwa einem Jahr des Kinderwunsches keine Schwangerschaft eintreten, sollte man fachlichen Rat einholen.

Die häufigsten Ursachen für verminderte Fruchtbarkeit bei Frauen:

  • verschlossene Eileiter
  • Endometriose
  • hormonelle Störungen (z.B. bei polyzystischen Eierstöcken)
  • genetische Ursachen
  • Fehlbildung der Gebärmutter
  • Schilddrüsenfunktionsstörungen

Die häufigsten Ursachen für verminderte Fruchtbarkeit bei Männern:

  • verminderte Samenqualität (Rauchen, Stress, Varikocele etc.)
  • fehlende Samenzellen (genetische Ursachen)
  • verschlossene Samenwege (nach Sterilisierung, Infektionen)
  • nach Querschnittsläsionen
  • Berufsbedingtes langes Sitzen (z.B. Berufskraftfahrer) oder der Umgang mit Giftstoffen (z.B. Landwirte)

Behandlungen

Wir begleiten Sie vom ersten Schritt an und besprechen alle Vorgehensweisen mit Ihnen, damit Sie immer genau wissen, was Sie erwartet. Wir wollen Partner sein und Sie auf Ihrem Weg zum Wunschkind bestmöglich unterstützen.

Durch unsere langjährige Erfahrung können wir Ihnen vom ersten Schritt bis zur Geburt Ihres Kindes beistehen.

Im gemeinsamen Gespräch werden auf Basis Ihrer Befunde die nächsten Schritte erarbeitet, die Ihren körperlichen Gegebenheiten und Vorstellungen entsprechen. So haben Sie die größtmögliche Chance auf Erfolg.

Dabei sind folgende Behandlungen möglich:

Die Schilddrüse produziert wichtige Hormone, die für einen normalen Zyklus der Frau notwendig sind. Deshalb ist insbesondere die Diagnose und Therapie der sog. Latenten Hypothyreose (Unterfunktion der Schilddrüse), die in unserem Jodmangelgebiet häufig vorkommt, so wichtig.

Die Hauptaufgabe der Schilddrüse ist das Bilden der Schilddrüsenhormone T3 und T4. Dafür braucht sie das Spurenelement Jod, das aus der Nahrung aufgenommen wird, z.B. durch Fische oder jodhaltiges Speisesalz.

Kommt die Schilddrüse mit der Produktion dieser Hormone nicht nach, erhöht sich das TSH (schilddrüsenstimululierendes Hormon aus der Hypophyse- Hirnanhangdrüse) und häufig auch das Prolaktin (Milchhormon).

Achtung: die Grenzwerte für eine Unterstützung der Schilddrüse sind zum Unterschied zum Internisten und den meisten Endokrinologen tiefer angesetzt. Bei vielen Frauen führt ein vorsichtig eingesetztes Schilddrüsenmedikament zur ersehnten Schwangerschaft.

Natürlich ist auch während der Schwangerschaft das Medikament weiter zu nehmen, da es zur optimalen Hirnentwicklung des heranwachsenden Kindes maßgeblich beiträgt.

Prolaktin

Dieses in der Hypophyse gebildete Hormon ist für eine intakte Gelbkörperfunktion (Corpus Luteum) besonders wichtig.
In vielen Fällen normalisiert sich ein leicht erhöhter Prolaktinwert mit der Einnahme eines Schilddrüsenmedikamentes. Bei deutlich erhöhten Werten ist ein MR der Hypophyse notwendig. Damit kann man ein -meist gutartiges- Adenom der Hypophyse ausschließen.
Wichtige Gründe für erhöhte Prolaktinwerte können auch seelische Ursachen sein ( Stress, Antidepressiva, Nachtdienste etc.)

Weiteres zu diesem Thema: Dr. Hans-Peter Steiner (2002), Journal für Fertilität und Reproduktion (Krause & Pachernegg GmbH – Verlag für MEDIZIN und WIRTSCHAFT)

Hormone steuern die meisten Abläufe in unserem Körper. Damit sich Samenfäden entwickeln oder Eizellen reifen können, braucht es Botenstoffe. Meist Fällen kann man den fehlenden Eisprung medikamentös mit Tabletten (Clomifen, Letrozol) behandeln. Manchmal sind jedoch tägliche Hormoninjektionen notwendig, die jedoch wegen Gefahr einer Überstimulation oder einer Mehrlingsschwangerschaft in den Händen erfahrener Experten liegen soll.

Die Ursache der primären Amenorrhoe liegt dabei meist im Zwischenhirn (Hypothalamus). Dabei bleiben die 90 regelmäßigen, im Ein-Minuten-Takt gegebenen Hormonimpulse der Hypophyse (Hirnanhangdrüse) aus.

Mit einem sogenannten Releasing – Hormontest kann man feststellen, ob ein computergesteuerter Hormonersatz erfolgversprechend ist. Verläuft der Test positiv, wird mittels einer computergesteuerten Hormonpumpe das fehlende Hormon ersetzt und das Heranwachsen eines einzelnen Eibläschen ermöglicht.

Im Falle eines normalen Spermiogramms kann auch Geschlechtsverkehr zur Schwangerschaft führen.

In einer unserer Erfolgsgeschichten (siehe unten) berichten wir von einer Patientin, die nach insgesamt fünf Hormonpumpen-Zyklen drei gesunde Kinder zur Welt gebracht hat.

Männern mit pathologischem Samenbefund raten wir dringend zu einer Samenaufbereitung in unserem Institut. Dieses Spermiogramm erfolgt nach den aktuellen WHO Kriterien (2010). Wir kontrollieren den Samen nach 24 Stunden nochmals auf Beweglichkeit.

Bei der Insemination wird vorbehandeltes Sperma (männlicher Samen) in die Gebärmutter der Frau gebracht, nachdem hormonell und mit Ultraschall gewährleistet ist, dass die Patientin unmittelbar vor dem Eisprung steht.

Dabei wird weitgehend auf eine Hormonstimulation verzichtet. Eine natürlich gebildete Eizelle wird rund um den 14. Tag des natürlichen Monatszyklus aus dem reifen Eibläschen gewonnen.

Diese Methode ist quasi ein Schritt „ zurück zur Natur“.

Diese Methode ist besonders gut geeignet für:

  • Frauen mit einer Aversion gegen Hormone
  • Frauen mit Thrombosegefährdung (Faktor-V-Leiden bzw. APC-Resistenz)
  • Frauen mit einer schweren Überstimulationen nach IVF
  • Frauen über 40, aber auch jüngere Frauen, bei denen nach hohen Hormongaben nur 1-2 Eizellen gewonnen werden konnten. Man spricht auch von FSH-Rezeptor- Resistenz

Dieser Methode kommt zugute, dass im IVF Institut Dr. Hans-Peter Steiner eine neue, weltweit einzigartige Technik der Follikelpunktion angewendet wird.
Dr. Steiner selbst hat diese Technik entwickelt, bei der die Chance, eine Eizelle aus einem einzigen Follikel zu gewinnen, maximiert wird. Bei einer Punktion von ein bis zwei Eibläschen verwendet Dr. Steiner eine besonders dünne Nadel (19 gauge oder 21 gauge), bei der keinerlei Schmerzmittel notwendig sind.

Die IVF ist die häufigste Methode der Befruchtung außerhalb des Körpers. Nachdem die Eizellen entnommen worden sind, werden sie mit dem aufbereiteten Samen des Mannes im Reagenzglas zusammengeführt. Dadurch kommt es zur Befruchtung der Eizelle durch die Samenzelle außerhalb des weiblichen Körpers. Danach wird der entwickelte Embryo in die Gebärmutter eingesetzt.

Wenn im Ejakulat keine Spermien gefunden werden, werden Samenzellen mittels Feinnadelbiopsie direkt aus dem Hoden entnommen. Dies geschieht unter Sedierung des Mannes. Am gleichen Tag werden bei der Frau Eizellen gewonnen und mittels ICSI (siehe oben) unter dem Mikroskop befruchtet. Die restlichen Spermien werden für einen eventuell notwendigen weiteren IVF-Versuch kryokonserviert (eingefroren).

Aus dem Ejakulat des Mannes, das durch Masturbation gewonnen wird, wird eine einzelne Samenzelle  unter dem Mikroskop direkt in die Eizellen der Frau injiziert.

Bei einem pathologischen Spermiogramm, bei Endometriose und bei PCO setzen wir meist die ICSI-Methode ein, um einen Totalausfall ( 0 Fertilisierungen nach normaler Insemination) zu verhindern. Als Alternative splitten wir die Methode der Insemination:

  • die eine Hälfte der Eizellen werden normal (mit einem Tropfen aufbereiteter Spermien)
  • und die andere Hälfte mittels ICSI befruchtet.

Mit der ICSI waren wir bereits 1993 Pioniere in der Steiermark!

Die Entscheidung, ob man den Embyro am 3. oder am 5. Tag nach der Fertilisierung transferiert, wird auf Grund verschiedener Kriterien gefällt:

  • Der Transfer erfolgt am 3. Tag, wenn sich bis dahin weniger als drei Embryonen entwickelt haben.
  • Transfer am 5. Tag ( Blastozystenstadium): falls sich bis zum am Tag 3 mindestens 3 Embryonen mit optimaler Qualität entwickelt haben ( Achtzeller). Sollten sich bis zum dritten Tag bereits drei oder mehr Embryonen mit optimaler Qualität (Achtzeller) entwickelt haben wird der Transfer am fünften Tag, im sogenannten Blastozystenstadium, durchgeführt
Unser Ziel ist es, nach schonender Hormonvorbehandlung möglichst viele Eizellen zu gewinnen. Jede zusätzlich gewonnene Eizelle erhöht die Schwangerschaftsrate um 8 %!

Bleiben nach dem Embryotransfer Embryonen übrig, werden sie am 5. Tag, also im Blastozystenstadium (siehe oben) kryokonserviert (eingefroren). Tritt im frischen IVF-Zyklus keine Schwangerschaft ein, kann man diese Embryonen frühestens nach 2-3 Monaten auftauen. Wenn die Embryonen nach dem Auftauen vital sind, werden sie in die Gebärmutter transferiert. Für diesen „Kryozyklus“ ist eine etwa 20-tägige Hormongabe notwendig, um die Gebärmutterschleimhaut empfängnisbereit zu machen.

Wir konnten mit dieser Behandlungsmethode Frauen nach nur einer einzigen Follikelpunktion zu mehreren gesunden Kindern verhelfen.

Schon vor 30 Jahren habe ich gemeinsam mit der Med. Universität Graz eine Pilotstudie gemacht. Patientinnen mit mehr als drei Aborti wurden mit Partner- oder Fremdlymphozyten (weiße Blutkörperchen) immunisiert. Damit wurde eine Schwangerschaftsrate von 80% erreicht.

Seither ist die Abklärung und Therapie dieses Problems neben der IVF einer meiner primären Schwerpunkte.

Der Ablauf

Wir laden Sie herzlich zu einer ersten Kontaktaufnahme ein. Tel: +43 316 83 4000 oder Mail office@ivf-steiner. Gerne klären wir alle Ihre offenen Fragen bei einem gemeinsamen Erstgespräch. Vereinbaren Sie dafür einfach einen Termin in unserem Institut. Bei einem ersten, ausführlichen Kennenlernen werden wir gemeinsam besprechen, welche weiteren Schritte für Sie sinnvoll sind und welche ins Auge gefasst werden können. Die nächsten Maßnahmen hängen ganz von Ihrer individuellen Situation ab und werden an diese angepasst. Am Ende des Erstgespräches erhalten Sie noch alle Informationen, die Sie für Ihren nächsten Termin – und dem ersten Schritt zu Ihrem Wunschkind – benötigen.

Medizinische Erfolge

Jede Schwangerschaft ist mit großer Freude und Dankbarkeit verbunden, nicht nur bei den Kinderwunschpaaren, sondern bei allen, die an diesem Glück beteiligt sind.

Trotzdem gibt es Schwangerschaften, die uns besonders glücklich machen, weil wir dachten, dass dieses medizinische Wunder kaum gelingen kann.

Einige dieser Erfolge möchten wir Ihnen hier vorstellen:

Unlängst kam eine Patientin zum Erstgespräch. Sie wurde in einem anderen Institut nach einigen IVF-Versuchen schwanger, allerdings getrübt durch den Verdacht einer Missbildung des Babys. Zum Glück war es ein Fehlalarm. Das Kind wurde gesund geboren.

Diese Patientin wünschte sich nach ihrem ersten Kind ein weiteres Kind. Leider riet man ihr in einem anderen IVF- Institut zur Präimplantationsdiagnostik (PGD) in einem tschechischen IVF -Zentrum. (PGD ist in Österreich nicht erlaubt) Es wurden 3 IVF- Punktionen durchgeführt (ohne Embryotransfer). 8 frisch befruchtete Eizellen wurden im Vorkernstadium kryokonserviert. Nach dem Auftauen wurde die Frau informiert, dass alle 6 Embryonen Gen-Defekte hatten. Somit gab es leider keinen Embryotransfer.

Was kann man daraus lernen: eine PGD ist nur sinnvoll, wenn sich bei einem der Partner bei der Chromosomenuntersuchung ein Gendefekt zeigt oder weitere Familienmitglieder betroffen sind.

Ich riet der Patientin zu einer ganz normalen IVF/ ICSI Therapie in meinem Institut. Die Patientin ist nun glückliche Mutter eines zweiten Kindes.

1. IVF Versuch: AMH: 0,35 ng/mL. Trotz hoher Stimulationsdosen nur eine Eizelle. ICSI, Embryo Transfer. Keine Schwangerschaft.

Bei der Untersuchung für den 2. IVF-Versuch fand ich am 15. Zyklustag im Ultraschall einen sprungreifen Follikel von 27 mm.

Ich machte eine homologe Insemination, wobei nach der Samenaufbereitung 37,5 Millionen bewegliche Spermien in die Gebärmutter eingespritzt werden konnten.

Die Insemination war erfolgreich – das Ergebnis: eine Schwangerschaft.

Facit: Erfahrung und Bauchgefühl spielen in der Reproduktionsmedizin eine große Rolle.

Die Patientin kam nach 2 erfolglosen IVF-Versuchen, trotz hoher Stimulationsdosen, zu mir. Sie hatte bisher keinen Embryotransfer.

Wir beschlossen gemeinsam eine IVF-Eizellgewinnung im natürlichen Zyklus (siehe oben). Mit der von mir entwickelten speziellen Punktionsnadel konnten durch mehrmaliges Spülen 2 Eizellen gewinnen.

Nach der ICSI-Behandlung kam es zur Befruchtung, danach zur Schwangerschaft und Geburt.

Foto: Erstklassiger 4-Zeller am Tag 2 nach ICSI. Am Tag 3 wurde der Embryo transferiert.

Fazit: In diesem Alter ist oft ein spontaner Zyklus einer Stimulation vorzuziehen. Entscheidend ist die optimale Eizellgewinnung. Besonders wichtig ist das oftmalige Spülen der Eibläschen.

Das Paar wünschte sich seit 20 Jahren ein Kind.

Beim Mann stellte ich eine Retrograde Ejakulation fest, d.h. der Samen fließt bei der Ejakulation in die Harnblase.

Da das saure Milieu in der Harnblase die Spermien sofort abtötet, habe ich dem Patienten für einige Tage ein Medikament zum Neutralisieren des Harnes verordnet. Vor der Masturbation spülte ich die Harnblase mit einer neutralen Spüllösung. Mit dieser Technik konnten wir vitale Spermien gewinnen und erfolgreich die ICSI (siehe oben) durchführen.

Die Patientin wurde schwanger und jetzt ist das Paar ein glückliches Elternpaar.

Nachdem die Endometriose erkannt war, überwies ich die Patientin an Prof. Dr. Jörg Keckstein in Villach, der für seine Operationserfolge bei Endometriose weltberühmt ist. Er entfernte auch die durch Endometriose angegriffenen Teile des Mastdarmes.

Danach machten wir eine IVF-Therapie:

10 Eizellen, 6 Befruchtungen. Am 3. Kulturtag wurden 2 Embryonen kryokonserviert (eingefroren) in der Hoffnung, dass sich die restlichen 4 Embryonen bis zum Tag 5 zur Blastozyste entwickeln.

Die Patientin kam am 5. Tag nach der Eizell- Entnahme hoffnungsvoll zum Embryotransfer und musste von uns erfahren, dass alle 4 Embryonen in ihrer Entwicklung stehen geblieben sind.

In dieser Notsituation entschlossen wir uns zu einem Vorgehen, das bisher weltweit von keinem einzigen IVF-Zentrum publiziert wurde: wir nennen es „Rescue Kryo ET“ (Notfalls-Kryo-Embryo-Transfer). Wir tauten sie zwei Tage zuvor auf. Sie waren nach dem Auftauvorgang vital und wurden in die Gebärmutter transferiert.

Es kam zu einer Schwangerschaft und zur Geburt eines gesunden Mädchens.

Das Ziel von uns Reproduktionsmedizinern ist es, Wege zu finden, um Mehrlingsschwangerschaften (Gefahr der Frühgeburt) und Überstimulationen zu vermeiden. Das gelingt mit der IVF im natürlichen Zyklus (siehe oben) – IVF ohne Hormonbehandlung. (siehe oben)

Oktober: Erste IVF /ICSI- Therapie. Keine Schwangerschaft im Kryozyklus.

Jänner: Kein Embryotransfer (Embryonen nach Auftauen nicht vital)

4. März: 42. Zyklustag Ultraschall: 2 Eibläschen von je 1,8 cm, am Abend 10 000 HCG (Eisprungauslösung.)

6.März: Follikelpunktion, 2 Eizellen, ICSI

11.März: Embryotransfer von 2 Blastocysten (siehe oben) mit dem Ergebnis einer intakten Einlings-Schwangerschaft!

Die Patientin kam als 40Jährige zum ersten Mal in mein Institut.

Sie brachte einen gesunden Knaben auf die Welt. Bei den anschließenden Schwangerschaften kam es in der 20., der 10. bzw. der 15. Schwangerschaftswoche zum Abortus.

Durch spezielle Laboruntersuchungen stellte ich die Diagnose Anticardiolipinsyndrom (Antiphospholipidinsyndrom) fest.

Die Therapie mit blutverdünnenden Medikamenten während ihrer gesamten, spontanen Schwangerschaft war erfolgreich. So kam nach 3 Fehlgeburten ein gesunder Knabe zur Welt.

Die Patientin hatte seit ihrem 18. Lebensjahr keine Regelblutung. Bevor sie zu uns kam, wurden diverse Hormon-Injektionskuren gemacht. Meine   Abklärung ergab die Diagnose Sekundäre Hypothalamische Amenorrhoe: das heißt, die Hirnanhangdrüse bekommt vom Zwischenhirn (Hypothalamus) keine Impulse, um für einen normalen Zyklus das FSH und LH auszuschütten und so den Eierstock zu stimulieren.

Das fehlende Hormon wurde durch eine computergesteuerte Hormonpumpe aufgefüllt, die etwa 18 Tage an einem Gürtel am Körper getragen wird.

Bei ihrem ersten Versuch wurde die Patientin im zweiten Behandlungszyklus durch Insemination schwanger – die Insemination war wegen des schlechten Samenbefundes notwendig.

Nach drei weiteren „Pumpen-Zyklen“ kam ein paar Jahre später die zweite gesunde Tochter zur Welt.

Wieder zwei Jahre später wurde nach insgesamt sechs Pumpenzyklen ihr drittes Kind, ein gesunder Knabe geboren.

Wenn Sie ebenfalls unter einer Hypothalamischen Amenorrhoe leiden, wenden Sie sich an mich, egal wo in Europa Sie leben. Diese schonende Therapie ist auf jeden Fall der IVF vorzuziehen, da im Regelfall nur 1 Eibläschen heranwächst und Ihnen die aufwendigere IVF-Behandlung erspart bleibt.

Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter, Autoimmunpolyendokrinopathie (Nebennnierenrindenversagen, schwere Schilddrüsenfunktionsstörung)

Als die Patientin zu uns kam, hatte sie schon 7 Jahre lang viele Sterilitätsabklärungen und Therapien hinter sich.

Nach der Therapie der Nebenniere und der Schilddrüse wurde die Patientin mit der 2. IVF- Behandlung schwanger und ist nun glückliche Mutter eines Mädchens.

3 IVF-Behandlungen mit 3 Einlings-Schwangerschaften sind sogar im Institut Steiner eine kleine Sensation. Die glücklichen Eltern haben die Familienplanung noch nicht abgeschlossen, sagten sie uns.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!